MacBook M1 vs M2 vs M3 vs M4: Welcher Chip lohnt sich refurbished noch?
815 Euro. So viel kostet ein MacBook Pro mit M1-Chip und 16 GB Arbeitsspeicher im Zustand „gut“ gerade bei asgoodasnew (Stand: 28.09.2026). Das M2-Modell daneben liegt bei 856,30 Euro, hat aber nur 8 GB. Wer MacBook M1 vs M2 vs M3 vs M4 vergleicht, landet fast immer bei Geekbench-Zahlen und Datenblättern. Beim Refurbished-Kauf entscheidet aber etwas anderes: was dir eine Generation heute fürs Geld noch bringt, wie lange Apple sie mit Updates versorgt und ob sie die neuen KI-Funktionen überhaupt kann.
Wir verkaufen keine Laptops. Refurbito vergleicht MacBook refurbished-Angebote von Refurbed, Back Market, Rebuy und asgoodasnew, und genau deshalb können wir etwas sagen, was eine Shop-eigene Vergleichsseite eher nicht sagen wird. Manche Generation kannst du dir sparen. Back Market und refurbed.de haben beide eigene Chip-Vergleiche online. Nur verkaufen die eben auch das, was sie da vergleichen.
Wie du ein gebrauchtes MacBook grundsätzlich prüfst (Akku und Zustandsstufen zum Beispiel), steht in unserer Kaufberatung zum MacBook Air refurbished. Und ob es überhaupt ein Pro sein muss, klärt der Artikel MacBook Pro refurbished: Für wen lohnt es sich?. Hier geht's um genau eine Frage. Welcher Chip?
Was ist der Unterschied zwischen M1, M2, M3 und M4?
Auf dem Papier ist die Sache klar. Laut einer Auswertung von AppleInsider (November 2024) legt die Single-Core-Leistung vom M1 zum M2 um 11 bis 16 % zu. Das M3 liegt 20 bis 29 % vor dem M1, das M4 sogar 63 bis 68 %.
Im Multi-Core, wenn also alle Kerne gleichzeitig ackern, ist das Basis-M4 laut derselben Auswertung rund 70 % schneller als das Basis-M1. Klingt nach einer anderen Welt. Ist es auch, aber nur, wenn deine Arbeit den Rechner wirklich auslastet. Bei Mails und ein paar Browser-Tabs drehen beide Chips meiner Einschätzung nach die meiste Zeit Däumchen.
| Chip | Modelljahr (MacBook) | Single-Core ggü. M1 (AppleInsider, Nov. 2024) | macOS Tahoe 26 (Apple, Stand: 09/2026) | Apple Intelligence (Apple) |
|---|---|---|---|---|
| M1 | 2020 | Ausgangswert (0 %) | ja | nur Basisfunktionen |
| M2 | 2022 | +11 bis 16 % | ja | nur Basisfunktionen |
| M3 | 2023 | +20 bis 29 % | ja | Basis; erweitert ab 12 GB RAM |
| M4 | 2024 | +63 bis 68 % | ja | Basis; erweitert ab 12 GB RAM |
Die Tabelle erzählt allerdings nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte steht auf dem Preisschild.
Lohnt sich ein MacBook Air M1 refurbished 2026 noch?
Die Frage taucht in Foren ständig auf, meistens mit dem Unterton „der ist doch uralt“. Stimmt ja auch ein bisschen: Apple hat das M1 im November 2020 vorgestellt, das ist fast sechs Jahre her. Abgehängt? Quatsch. Auf Apples Kompatibilitätsliste für macOS Tahoe 26 stehen das MacBook Air (M1, 2020) und das 13-Zoll-MacBook Pro (M1, 2020) weiterhin drauf. Das ist das aktuelle macOS, kein Nebenzweig mit ein paar Sicherheitsflicken.
Kurzantwort: Ja, für Office, Surfen, Streaming und Studium lohnt sich ein MacBook Air M1 refurbished 2026 noch. Es läuft laut Apple mit dem aktuellen macOS Tahoe 26 und bekommt die Basisfunktionen von Apple Intelligence. Nimm aber lieber 16 GB als 8 GB Arbeitsspeicher, und für regelmäßigen Videoschnitt oder die erweiterten KI-Funktionen ist es die falsche Wahl.
Mir gefällt ein Leserkommentar, den AppleInsider unter seiner Auswertung zitiert: „Even my M1 iMac is still fast enough.“ Selbst mein M1-iMac ist noch schnell genug, heißt das. Der Kommentator hält Apples Jagd nach Tempo sogar für nutzlos für Kunden. Das ist zugespitzt, klar. Trifft aber einen Nerv.
Worauf ich beim M1 wirklich achten würde, ist der Arbeitsspeicher. Viele Angebote haben 8 GB, und das reicht für Office. Kommen dauerhaft Videocalls, dutzende Tabs und eine Bildbearbeitung gleichzeitig dazu, wird's mit 8 GB meiner Einschätzung nach eng. Nachrüsten geht bei Apple Silicon nicht, der Speicher sitzt fest im Chip-Gehäuse. Was du kaufst, behältst du.
Ein aktuelles Beispiel aus unserem Datenfeed ist das Apple MacBook Pro 2020 13" M1 Chip 8-Core CPU | 8-Core GPU 256 GB SSD 16 GB silber, 16 GB, 256 GB SSD, Zustand „gut“, für 815 Euro bei asgoodasnew (Stand: 28.09.2026). Ein Pro statt eines Air, also mit Lüfter, was bei längerer Last hilft. Für alle, die vor allem schreiben und surfen, ist das für mich eins der vernünftigsten Angebote dieser ganzen Liste.
Apple MacBook Pro 2020 13" M1 Chip 8-Core CPU | 8-Core GPU 256 GB SSD 16 GB silber
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Das M2: meistens die Generation zum Überspringen
Jetzt wird's unbequem, zumindest für Shops mit viel M2 im Lager. Das M2 ist im Single-Core laut AppleInsider nur 11 bis 16 % schneller als das M1, der kleinste Sprung der ganzen Reihe. Bei Apple Intelligence ändert sich nichts, beide Chips bekommen nur die Basisfunktionen. Und bei den macOS-Updates hat das M2 zwar rund zwei Jahre mehr Vorlauf, aber das zahlt sich erst ganz am Ende aus, wenn das M1 rausfällt.
Konkret sieht das so aus. Das Apple MacBook Pro 2022 13" M2 8-Core CPU | 10-Core GPU 256 GB SSD 8 GB silber kostet bei asgoodasnew 856,30 Euro im Zustand „wie neu“ (Stand: 28.09.2026). Das sind 41,30 Euro mehr als das M1-MacBook von oben, aber mit 8 statt 16 GB Arbeitsspeicher. Ehrlich gesagt würde ich da das M1 nehmen. Mehr Speicher schlägt ein paar Prozent Rechenleistung, sobald mehrere Programme parallel laufen.
Anders sieht's aus, wenn ein M2 mit 16 GB kaum teurer ist als ein M1 mit 16 GB. Dann nimmst du die längere Update-Perspektive fast gratis mit. Ob es so ein Angebot gerade gibt? Das siehst du nur, wenn du mehrere Shops nebeneinanderlegst.
Apple MacBook Pro 2022 13" M2 8-Core CPU | 10-Core GPU 256 GB SSD 8 GB silber
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Reicht ein M2 für Multitasking und Kreativarbeit?
Für Multitasking im Büro-Sinn locker. Bei Kreativarbeit hängt's am Projekt und, noch mehr, am Arbeitsspeicher. Fotos in Lightroom oder ein kurzer Clip in iMovie sind mit 16 GB kein Thema. Längere 4K-Projekte mit Effekten würde ich einem Basis-M2 mit 8 GB nicht zumuten.
Eine Ausnahme gibt's: M2 Pro und M2 Max im MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll spielen in einer anderen Liga. Das ist dann aber auch ein anderes Preisthema und ein anderer Artikel.
MacBook Pro M3 und MacBook Air M3: der Sweet Spot, mit einem Haken
Das M3 ist die Generation, bei der ich am ehesten sagen würde: Da passt das Verhältnis. Im Single-Core liegt es, so AppleInsider, 20 bis 29 % vor dem M1, und es ist die erste Generation, die Apple überhaupt für die erweiterten Apple-Intelligence-Funktionen zulässt. Allerdings nur mit mindestens 12 GB Arbeitsspeicher.
Und da steckt der Haken. Das M3 gibt's refurbished oft mit 8 GB, weil das die Einstiegsausstattung war. Das Apple MacBook Pro 2023 14" M3 8-Core CPU | 10-Core GPU 512 GB SSD 8 GB space grau in unserem Datenfeed ist so ein Fall: 14 Zoll, 512 GB SSD, 8 GB Arbeitsspeicher, Zustand „wie neu“, 1.241,30 Euro bei asgoodasnew (Stand: 28.09.2026). Ein schönes Gerät. Nur bekommt es mit 8 GB laut Apples Anforderungen bloß die Basisversion von Apple Intelligence, genau wie das M1 für 815 Euro.
Meine Empfehlung beim MacBook Pro M3 und beim MacBook Air M3 lautet deshalb: 16 GB oder mehr. Ist dir Apple Intelligence egal, bleibt auch das 8-GB-Modell ein gutes Gerät. Dann würde ich aber ehrlich durchrechnen, ob ein M1 mit 16 GB für viel weniger Kohle nicht dasselbe für dich leistet.
Apple MacBook Pro 2023 14" M3 8-Core CPU | 10-Core GPU 512 GB SSD 8 GB space grau
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M3 kaufen oder auf das M4 warten?
Die Frage steht fast wörtlich so in einem Reddit-Thread, der bei Google auf Seite eins auftaucht. Meine ehrliche Antwort: Warten bringt beim Refurbished-Kauf weniger, als man denkt. Der US-Preistracker RefurbMe sah das MacBook Air M3 im Juli 2026 ab 699 US-Dollar. Im September 2026 lag der günstigste Treffer bei 739 US-Dollar, also sogar etwas höher.
Kurzantwort: Wenn du jetzt einen Mac brauchst, kauf das M3 mit 16 GB, statt zu warten. Refurbished-Preise bewegen sich in kleinen Schritten und nicht immer nach unten: Laut RefurbMe stieg der Einstiegspreis fürs MacBook Air M3 in den USA zwischen Juli und September 2026 sogar leicht, von 699 auf 739 US-Dollar. Warten lohnt sich nur, wenn du sowieso das M4 willst.
Beim M1 ging's im selben Zeitraum laut RefurbMe dagegen deutlich runter, von 339 auf 261 US-Dollar. Ältere Generationen werden also schneller billiger als die mittleren. Warum genau, kann ich dir nicht sicher sagen. Vielleicht, weil gerade viele M1 aus Firmenleasing zurückkommen, aber das ist Spekulation.
Das M4: für wen sich der Aufpreis lohnt
Beim M4 wird der Abstand zum M1 zum ersten Mal richtig greifbar, und zwar nicht nur in synthetischen Tests. LaptopMag hat ein MacBook Air M4 und ein MacBook Air M1 direkt verglichen. Eine Handbrake-Konvertierung von 4K auf 1080p dauerte auf dem M4 5:40 Minuten, über dreieinhalb Minuten weniger als auf dem M1. Im Video-Akkutest von LaptopMag hielt das M4 22 Stunden durch, das M1 18 Stunden.
Bei einfachen Aufgaben ist der Unterschied im Alltag laut LaptopMag aber deutlich kleiner, als diese Werte nahelegen. Spürbar wird er beim Videoschnitt und bei viel gleichzeitiger Last.
Refurbished ist das M4 noch vergleichsweise teuer. Das Apple MacBook Pro 2024 14" M4 10-Core CPU | 10-Core GPU 512 GB SSD 16 GB space schwarz kostet bei asgoodasnew 1.548,20 Euro im Zustand „wie neu“ (Stand: 28.09.2026), mit 16 GB Arbeitsspeicher, 512 GB SSD und 10-Kern-CPU. Damit erfüllt es Apples Voraussetzung für die erweiterten Apple-Intelligence-Funktionen und hat die längste Update-Strecke vor sich. Das MacBook Air M4 ist refurbished günstiger zu haben, RefurbMe fand es im September 2026 in den USA ab 845 US-Dollar.
Lohnt sich das? Für Videoschnitt und lokale Softwareentwicklung mit Containern: ja. Für jemanden, der vor allem Mails schreibt, sind die 733,20 Euro Differenz zum M1-Angebot von oben eher ein teures Gefühl.
Apple MacBook Pro 2024 14" M4 10-Core CPU | 10-Core GPU 512 GB SSD 16 GB space schwarz
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Wie lange bekommt ein MacBook mit M1-Chip noch macOS-Updates?
Das ist beim Refurbished-Kauf die eigentlich wichtigere Frage, wichtiger als jede Geschwindigkeitszahl. Ein langsamer Mac nervt. Ein Mac ohne Sicherheitsupdates ist ein Risiko. Apple veröffentlicht dazu keine offizielle Frist. Ein Muster gibt es trotzdem: Laut endoflife.date, das die Termine aus Apples eigenen Release-Infos zusammenträgt, bekommen Macs grob fünf bis sechs Jahre lang neue macOS-Versionen und danach noch etwa zwei Jahre Sicherheitsupdates. Macht sieben bis acht Jahre ab Marktstart.
Kurzantwort: Ein MacBook mit M1 bekommt aktuell noch die neueste macOS-Version, Tahoe 26 läuft laut Apple auf dem MacBook Air M1 und dem MacBook Pro M1 von 2020. Eine offizielle Frist nennt Apple nicht. Nach dem bisherigen Muster von sieben bis acht Jahren Updates ab Marktstart dürften M1-Macs grob bis 2027 oder 2028 versorgt werden, das ist aber eine Schätzung.
| Chip | Marktstart im MacBook | macOS Tahoe 26 (Apple) | Updates grob bis (unsere Schätzung nach endoflife.date-Muster) |
|---|---|---|---|
| M1 | 2020 | ja | 2027 bis 2028 |
| M2 | 2022 | ja | 2029 bis 2030 |
| M3 | 2023 | ja | 2030 bis 2031 |
| M4 | 2024 | ja | 2031 bis 2032 |
Stand: 09/2026. Die letzte Spalte ist eine Hochrechnung aus dem bisherigen Muster, keine Zusage von Apple. Apple kann das jederzeit anders machen, in beide Richtungen.
Kleiner Seitenblick, weil er im Refurbished-Regal öfter mal lockt: das günstige Intel-MacBook. Apple hat zur WWDC im Juni 2025 angekündigt, dass Tahoe die letzte macOS-Version für Intel-Macs ist. Wer da spart, spart an der falschen Stelle. Ein M1 für ein paar Euro mehr ist die deutlich sicherere Wette.
Welches MacBook unterstützt Apple Intelligence?
Hier liegt für mich die größte Lücke in den Chip-Vergleichen, die bei Google oben stehen. Laut Apple läuft Apple Intelligence auf jedem Mac mit M1-Chip oder neuer, die erweiterten Funktionen wie das verbesserte Siri aber erst ab einem M3-Chip mit mindestens 12 GB Arbeitsspeicher. Ein M3 mit nur 8 GB fällt damit technisch in dieselbe Kategorie wie ein sechs Jahre altes M1. Das wird beim Kauf gern verschwiegen.
Warum der Speicher so zählt: Apple Silicon teilt sich einen gemeinsamen Speicher zwischen Prozessor und Grafik, den sogenannten Unified Memory. KI-Modelle, die direkt auf dem Gerät laufen, brauchen davon einiges. Wie viel genau, verrät Apple nicht, und ich will da nichts erfinden.
| Konfiguration | Apple Intelligence (laut Apple) |
|---|---|
| M1 oder M2, egal mit wie viel GB RAM | nur Basisfunktionen |
| M3 mit 8 GB RAM | nur Basisfunktionen |
| M3 mit 16 GB RAM oder mehr | Basis- und erweiterte Funktionen |
| M4 mit 16 GB RAM (wie unser Beispielangebot) | Basis- und erweiterte Funktionen |
Wer Siri ohnehin nie benutzt, kann diesen Abschnitt getrost abhaken.
Welcher Chip für wen? Die Entscheidungsmatrix
Die folgende Tabelle ist meine Einschätzung auf Basis der Quellen oben, kein Naturgesetz. Sie ordnet jedem typischen Einsatz den günstigsten Chip zu, der noch reicht, und den, den ich tatsächlich empfehlen würde.
| Nutzung | Reicht gerade so | Meine Empfehlung | Eher überspringen |
|---|---|---|---|
| Office, Surfen, Streaming | M1 mit 8 GB | M1 mit 16 GB | M4, zu teuer für den Zweck |
| Studium | M1 mit 8 GB | M1 oder M2 mit 16 GB | M3 mit 8 GB zum vollen Preis |
| Fotobearbeitung, gelegentlich Video | M2 mit 16 GB | M3 mit 16 GB | M1 mit 8 GB |
| Regelmäßiger 4K-Videoschnitt | M3 mit 16 GB | M4 mit 16 GB | M1, M2 |
| Softwareentwicklung (IDE, Container) | M2 Pro | M3 oder M4 ab 16 GB | alles mit 8 GB |
| Volle Apple Intelligence | M3 ab 16 GB | M4 mit 16 GB | M1, M2, M3 mit 8 GB |
| Mac für sieben Jahre und länger | M3 ab 16 GB | M4 mit 16 GB | M1 |
Wer nur Word braucht, aber partout acht Jahre Ruhe haben will, landet trotzdem beim M4. Auch das ist eine legitime Rechnung.
MacBook M1 vs M2 vs M3 vs M4: Preise im Shop-Vergleich
Refurbished-Preise sind kein fester Katalog. Sie hängen am Shop, am Zustand, an der Ausstattung und an der Woche. Genau deshalb sind Chip-Vergleiche von Händlern so schwierig: Back Market zeigt Back-Market-Preise, refurbed.de zeigt refurbed-Preise. Unsere vier Beispielangebote stammen alle von asgoodasnew, damit du wenigstens innerhalb eines Shops fair vergleichen kannst.
| Chip | Modell | Arbeitsspeicher | SSD | Zustand | Preis (asgoodasnew, Stand: 28.09.2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| M1 | MacBook Pro 13 Zoll (2020) | 16 GB | 256 GB | gut | 815,00 € |
| M2 | MacBook Pro 13 Zoll (2022) | 8 GB | 256 GB | wie neu | 856,30 € |
| M3 | MacBook Pro 14 Zoll (2023) | 8 GB | 512 GB | wie neu | 1.241,30 € |
| M4 | MacBook Pro 14 Zoll (2024) | 16 GB | 512 GB | wie neu | 1.548,20 € |
Auffällig: Der Sprung von M1 zu M2 kostet hier nur 41,30 Euro, der von M2 zu M3 dagegen 385 Euro. Ganz fair ist das nicht, ab dem M3 sind das größere 14-Zoll-Gehäuse und die doppelte SSD mit drin. In den USA sieht die Kurve fürs MacBook Air bei RefurbMe komplett anders aus: ab 261 US-Dollar für das M1, ab 552 US-Dollar für das M2 (September 2026). Da kostet das M2 also gut das Doppelte.
Zwei Märkte, zwei völlig verschiedene Antworten auf die Frage „lohnt sich das M2?“. Deshalb halte ich nichts von festen Preis-Empfehlungen pro Generation. Was zählt, ist der Abstand zwischen zwei konkreten Angeboten am Tag, an dem du kaufst.
Und welcher Händler ist bei Qualität und Service vorne? Die Stiftung Warentest hat im September 2025 acht Shops für refurbished Laptops geprüft, am besten schnitt afb mit der Note „gut“ (2,2) ab. Die aufbereiteten MacBooks waren in den getesteten Shops 160 bis 480 Euro günstiger als vergleichbare Neugeräte. Alle Anbieter im Detail findest du in unserer Übersicht der besten Refurbished-Anbieter in Deutschland.
Mit der Idee bist du übrigens nicht allein. 13 % der Deutschen haben laut einer Bitkom-Umfrage schon ein professionell aufbereitetes Gerät gekauft, weitere 50 % können es sich vorstellen.
Worauf solltest du beim Kauf achten, was die Chip-Generation angeht?
Ein paar Stolperfallen stecken direkt in den Angebotstiteln, und die haben nichts mit dem Zustand des Geräts zu tun. Wer die kennt, spart sich den Rückversand.
Kurzantwort: Achte beim Refurbished-MacBook zuerst auf den Chip im Angebotstitel statt auf die Jahreszahl, dann auf den Arbeitsspeicher. 16 GB sind für die meisten die sichere Wahl, und für die erweiterten Apple-Intelligence-Funktionen brauchst du zusätzlich mindestens ein M3. Erst danach kommen Zustand, Akku, Garantie und Preis.
Die Jahreszahl ist kein Chip. Unter „MacBook Pro 2023“ laufen Geräte mit M2 Pro oder M2 Max genauso wie solche mit M3. Steht der Chip nicht im Titel, frag nach.
Arbeitsspeicher schlägt Generation, jedenfalls unterhalb von 16 GB. Nachrüsten ist unmöglich.
Grafikkerne. Das Basis-M3 gibt es mit 8 oder 10 GPU-Kernen, für Fotos egal, für Videoschnitt nicht ganz.
Zustandsstufen wie „gut” oder „wie neu” bedeuten bei jedem Shop etwas anderes, wir haben die Unterschiede zwischen den Shops verglichen. Das nervt, ist aber leider so.
Garantie ist nicht dasselbe wie gesetzliche Gewährleistung, was der Unterschied für dich bedeutet, lohnt sich vor dem Kauf zu wissen.
Beim M1 lohnt ein Blick auf die Akkukapazität, weil die älteste Generation im Schnitt die meisten Nutzungsjahre hinter sich hat.
Also: welcher Chip?
Wenn ich mich festlegen muss: Das M1 mit 16 GB ist 2026 das vernünftigste refurbished MacBook für die meisten. Das M3 mit 16 GB ist das beste Gesamtpaket. Das M2 würde ich nur nehmen, wenn's praktisch nichts extra kostet, und das M4 nur, wenn die Arbeit es wirklich verlangt.
Ob ein Angebot gut ist, entscheidet am Ende der Preis an dem Tag, an dem du kaufst, und der ist nächste Woche vielleicht schon ein anderer. Vergleich die aktuellen Angebote für dein Wunschmodell deshalb über mehrere Shops, bevor du bei einem zuschlägst. Und falls dir irgendwo das M2 als „Preis-Leistungs-Tipp“ verkauft wird: Schau kurz nach, was das M1 mit 16 GB daneben kostet.
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Häufig gestellte Fragen
Welcher Mac-Chip lohnt sich 2026 refurbished am meisten?
Für die meisten Käufer das M1 mit 16 GB Arbeitsspeicher. Es ist günstig, schnell genug für Office und Studium und läuft laut Apple noch mit dem aktuellen macOS Tahoe 26. Wer kreativ arbeitet oder die erweiterten Apple-Intelligence-Funktionen will, greift zum M3 oder M4 mit mindestens 16 GB. Das M2 lohnt sich nur bei sehr kleinem Aufpreis.
Ist ein MacBook Air M1 2026 schon veraltet?
Softwareseitig nicht. Apple führt das MacBook Air M1 von 2020 auf der Kompatibilitätsliste für macOS Tahoe 26, also der aktuellen Version. Nach dem bisherigen Muster von sieben bis acht Jahren Updates ab Marktstart dürfte der Support grob bis 2027 oder 2028 reichen, eine offizielle Zusage gibt es aber nicht. Für Alltagsaufgaben reicht die Leistung weiterhin.
Unterstützt ein MacBook mit M1 oder M2 Apple Intelligence?
Ja, aber nur die Basisfunktionen. Laut Apple laufen die erweiterten Funktionen, etwa das verbesserte Siri, erst ab einem M3-Chip mit mindestens 12 GB Arbeitsspeicher. Das gilt auch in die andere Richtung: Ein M3 mit 8 GB bekommt ebenfalls nur die Basisversion.
Wie groß ist der Unterschied zwischen M1 und M4 im Alltag?
Bei Mails, Surfen und Office kleiner, als die Messwerte vermuten lassen. Laut AppleInsider ist das M4 im Single-Core 63 bis 68 % schneller als das M1. Spürbar wird das vor allem bei schweren Aufgaben: Im Direktvergleich von LaptopMag war eine 4K-Videokonvertierung auf dem MacBook Air M4 nach 5:40 Minuten fertig, über dreieinhalb Minuten früher als auf dem M1.
Welches MacBook Air sollte man 2026 kaufen: M1, M2, M3, M4 oder M5?
Refurbished für Office und Studium das MacBook Air M1 mit 16 GB, für Kreative und die volle Apple Intelligence das MacBook Air M3 mit 16 GB. Das M4 lohnt sich, wenn du das Gerät möglichst viele Jahre nutzen willst. Zum M5 können wir mangels Refurbished-Preisdaten noch keine seriöse Empfehlung geben.